Mieterinformationen


Abschluss privater Haftpflichtversicherung
Für jeden Mieter ist ein unbedingtes Muss die Absicherung vor Schadenersatzansprüche eine private Haftpflichtversicherung.

Wer einen Schaden verursacht muss auch dafür gerade stehen. Deshalb ist eine private Haftpflichtversicherung unabdingbar, um sich gegen Schadenersatzansprüche abzusichern.

Die private Haftpflicht zahlt für Sach-und Personenschäden, die der Versicherte verursacht. Das gilt selbst dann, wenn er fahrlässig gehandelt hat.
Neben Ehe-und Lebenspartner sind auch Kinder bis zum Ende ihrer Ausbildung mitversichert.

Wer seine Mietwohnung versehentlich beschädigt, ist in der Regel auch über seine Privathaftpflicht geschützt.

Bei einem Wohnungsbrand kann schnell eine Schadenssumme über 25.000.000,- Euro enstehen. Daher sollte jeder Versicherte auf eine ausreichende Deckungssumme für Mietsachschäden achten.
Tierhaltung in Mietwohnungen
Fragen zur Tierhaltung sollten immer vorab mit dem Vermieter geklärt werden.

Die Haltung von Blindenhunden und üblichen Kleintieren, wie z. B. Vögeln, Fischen, Eidechsen, Hamstern oder Meerschweinchen ist grundsätzlich ohne Genehmigung zulässig. Das kann nur bei gefährlichen Kleintieren, wie z. B. Skorpionen, anders sein.

Alle gefährlichen Tiere sind dagegen nicht erlaubt.Das gilt sowohl für exotische Krokodile als auch für Gift- oder Würgeschlangen; aber auch für Kampfhunde.

Bei Hunden und Katzen sollte wegen der Geruchsbelästigung stets Absprachen erfolgen. Es sollte dadurch auf keinem Fall zu Beeinträchtigung der Mitbewohner oder des Hauses kommen.

Das Halten von Tieren in nicht artgerechter Weise oder in einer Überzahl, auch wenn sie nicht gefährlich sind- wie z. B. eine Vielzahl von Katzen- ist grundsätzlich nicht erlaubt.
Tipps zum Energiesparen in der Wohnung
Richtig Heizen und Lüften will gelernt sein. Aber nicht nur an der Heizung lässt sich sparen, sondern auch am Stromverbrauch. Die wohnungswirtschaftlichen Verbände raten daher:
  • Drehen Sie die Heizkörper in regelmäßig benutzten Räumen nie ganz ab. Wenn Räume auskühlen, sinken die Wandtemperaturen. Der Raum bleibt daher auch bei kurzzeitigem Erwärmen unbehaglich.
  • Temperieren Sie wenig beheizte Räume nicht über andere, beheizte Räume, mit. Dies erhöht die Schimmelgefahr - die wärmere Luft transportiert Feuchtigkeit in den kalten Raum, wo sie kondensieren kann. Wenn eine Wohnung nur über einen Heizkörper beheizt wird, können unter Umständen auch die Energiekosten steigen, weil an dem Heizkörper besonders viele Einheiten gezählt werden.
  • 20 - 22 Grad Celcius Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend. Es ist nicht nötig, den Raum so stark zu heizen, dass man darin im T-Shirt sitzen kann.
  • Verdecken Sie die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel. Das behindert die Wärmeabgabe an den Raum und führt so zu höheren Heizkosten.
  • Schließen Sie während des Lüftens die Thermostatventile. Durch die kalte Außenluft "denkt" das Thermostatventil sonst, der Raum sei kalt. Das Ventil würde vollständig öffnen, wodurch der Heizkörper besonders viel Wärme abgeben würde, während das Fenster offen ist.
  • Ein energieeffizienter neuer Kühlschrank kann gegenüber einem Altgerät 40 Euro und mehr an Stromkosten im Jahr einsparen. Achten Sie deshalb bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienz-Kennzeichnung A++.
  • Lassen Sie Fernseher und andere Elektrogeräte nach der Nutzung nicht im Standby-Modus, sondern schalten Sie sie ganz aus.
Quellennachweis: Verband der Wohnungswirtschaften Magdeburg
Sofortinformationen 2/2010
Moderne WohnungenWohnen im Grünen